Ruhestromproblem bei HS43

    • Nur kurz... :cursing: AAHHHRRRGGG!!!

      Heute um "Kanalgleichheit" zu realisieren statt des BD585 einen weiteren BD243C eingelötet.
      Und: mit Messgerät statt Sicherung 'nur' schlappe 650mA...Klar hatte ich vorher die umgerechneten 13mV Spannungsabfall eingestellt.
      Ich werd noch zum Hirsch. :S Wenn ich nicht schon so wenig hätte, wäre das glatt was zum Haare ausraufen.

      Ich habe dann den 585 wieder eingebaut, eingestellt und gut.

      Um dann mal was Anderes zu machen habe ich mir den zugehörigen 1216 vorgenommen: Verharzt und die Rillenachse saß so fest, dass sich beim Rausschrauben der Achse die Buchse im Hebel gedreht hat. :whistling: Dann konnte ich den Hebel samt 'eingeklebter' Achse ausbauen, einweichen und die Achse austreiben.
      Motorlager ist zwar schon etwas eingelaufen, aber läuft frisch geölt trotzdem sehr leise. Evtl. bohre ich die Nieten aber noch auf und dreh den Lagerspiegel um.

      Ansonsten: Löppt :thumbup:
      Gruß
      Martin

      Lieblingsdreher: Dual 1229 mit DM 103 M-E, Dual 1000, Dual 300 Siesta
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    • Ich muss gestehen, dass Du mir mit dem HS43 bald Leid tust.
      Ist immer etwas schwierig so etwas von hier aus zu reparieren.
      Ich habe schon wie beschrieben um mir keinerlei Ärger ein zu handeln bei
      meinem CV 120 alle Elkos und in der Endstufe (hier wurde schon mal rumrepariert)
      auch gkeich alle Halbleiter getauscht. Der Verstärker läuft perfekt. Die " alten"
      Kleinsignaltransistoren habe ich gegen Bc Typen neueren Kalibers getauscht.

      Aber super, dass der Plattenspieler läuft. :thumbsup:

      LG

      rolf
      Wenn Du Dir Dein Motorrad auf den Huf fallen lässt, weisst Du, ob Du eine schwere Maschine hast

      Dual CS 505-1, DUAL 1225, Verstärker Dual CV120, Dual CT19 Tuner und Teleton Sc-150 Tapedeck
    • Hi Rolf...

      Fepo schrieb:

      Ich muss gestehen, dass Du mir mit dem HS43 bald Leid tust.
      Bald erst? ;) Was muss noch passieren bis es soweit ist? :D Ne, nicht ernst gemeint. Danke dir... ;)
      Manchmal kann halt auch ein Hobby, das eigentlich der Entspannung/dem Abschalten dienen soll, anstrengend sein.
      Besonders wenn man nicht die meiste Ahnung von Schaltungselektronik hat.
      Hier im Board sind so viele hilfsbereite Leute mit Ahnung unterwegs :thumbup: , echt spitze.

      Aber wenn es mich zu sehr nervt, kommt er halt in die Ecke bis irgendwann. Muss ja nicht, ist ja nur Hobby.
      Kommt halt was Anderes auf den Tisch. Ist ja nicht so, dass ich nicht noch was stehen hätte, was auch gemacht werden möchte. Die Warteliste ist lang genug.

      Fepo schrieb:

      um mir keinerlei Ärger ein zu handeln bei meinem CV 120 alle Elkos und in der Endstufe (hier wurde schon mal rumrepariert)
      auch gkeich alle Halbleiter getauscht.
      Vielleicht mache ich das sogar noch, viel fehlt da ja eh nicht mehr... :D

      Jetzt funktioniert er aber ansonsten komplett und deshalb ist erstmal Pause damit angasagt.
      Alles wieder im Gehäuse, Knöppe sind geputzt und Haube leicht poliert.
      Leider hat die Klapp-Falt-Haube einen Versandschaden erlitten und hinten sind zwei lange Risse und ein Stück abgebrochen.
      Gruß
      Martin

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    • MaxB schrieb:

      Heute um "Kanalgleichheit" zu realisieren statt des BD585 einen weiteren BD243C eingelötet.
      Und: mit Messgerät statt Sicherung 'nur' schlappe 650mA...Klar hatte ich vorher die umgerechneten 13mV Spannungsabfall eingestellt.
      Ich werd noch zum Hirsch. Wenn ich nicht schon so wenig hätte, wäre das glatt was zum Haare ausraufen.
      Moin,

      besonders verwunderlich finde ich das Ergebnis nicht. Warum?
      - Weil Dual nicht der High-Tec-Laden war, bei dem die Schaltungen bis ins letzte Detail durchdacht waren. Beispiele gibt es hier genug zum Nachlesen.
      - Die Endstufe als Emitterfolger gebaut ist (Was vernünftig ist). Emitterfolger neigen gelegentlich zu Schwingungen.
      - Die Ferritperlen auf den Transistoranschlüsssen ihren Sinn haben, nämlich Schwingungen zu unterdrücken.
      Diese Punkte zeigen auf, dass die Schaltung schwingfreudig zu sein scheint und die Entwickler diese Schwingneigung "gerade mal so" verhindert haben.
      Wenn nun die Sicherung durch ein Amperemeter ersetzt wird, fügst du mit den Anschlußleitungen des Amperemeters eine Induktivität in Reihe zur Endstufe ein. Dies verändert die Stabilität der Endstufe. Der ohmsche Widerstand des Amperemeters ist eher zweitrangig.

      Wenn du noch nicht völlig verzweifelt bist, füge einen 100nF (oder mehr)-Kondensator vom Kollektor T64 gegen Masse ein (ähnlich wie C66). Dies sollte die Schwingneigung verringern, wenn das Amperemeter an Stelle der Sicherung verwendet wird. Verdrille die beiden Meßleitungen, dies reduziert die Induktivität der Anschlußleitungen, weil sich die Magnetfelder der beiden Leitungen so kompensieren.

      Und abschließend:
      Der Betriebszustand des Verstärkers ist der, in dem die Sicherung eingesetzt wird. In diesem Zustand sollte er eingestellt werden. Somit ist die Messung des Spannungsabfalls an R71 / R72 die bessere Vorgehensweise.

      Gruß
      Norbert
      www.n-malek.de

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    • Hallo Norbert,

      danke für die schöne Ausführung.

      briegel schrieb:

      Wenn du noch nicht völlig verzweifelt bist...
      Bin ich nicht. Ich werde das mal im Hinterkopf behalten und umsetzten, falls ich ihn nochmal zerlege.

      briegel schrieb:

      Der Betriebszustand des Verstärkers ist der, in dem die Sicherung eingesetzt wird. In diesem Zustand sollte er eingestellt werden. Somit ist die Messung des Spannungsabfalls an R71 / R72 die bessere Vorgehensweise.
      Das funktioniert aber nicht bei jedem Verstärker. Bei manchen sitzt die Sicherung dafür "verkehrt", bzw. ist der Rhestrom anders angegeben - wie z.B. beim CV20.
      Und wie gesagt, bisher hat noch keiner meiner Verstärker derartig gezickt, wenn ich in Reihe zur Sicherung den Ruhestrom gemessen habe.
      Aber wie sagte schon Kishon: "Auch die Waschmaschine ist nur ein Mensch."
      Gruß
      Martin

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