DUAL 1254 / Überholt, ein Problem übrig

    • DUAL 1254 / Überholt, ein Problem übrig

      Hallo zusammen,

      ich bin neu hier im Forum und möchte mich erst einmal vorstellen. Ich weiss um die Unhöflichkeit, der ersten Vorstellung direkt ein Problem anzuhängen.
      Mein Name ist Octavian, wohne in Köln und höre nur noch max. 16 Khz.

      Ein Freund von mir hat vor zwei Wochen ein riesen Fehler gemacht - und mir sein alter Dual 1254 - in Form einer HS 132 Anlage geschenkt.
      Es ist mein erster Plattenspieler ("Dreher" wie Ihr liebevoll dazu sagt) und ich habe nicht nur etwas Blut geleckt, bin fast reingefallen. Habe direkt den Dual 1254 aus der Plastikkiste geschraubt, Trafo und Power-Schalter ausgebaut und mir eine einfache Konstruktion für meine Philips Musiktruhe (1959) gebastelt. Die Truhe habe ich meiner Anforderungen angepasst, darin ist nur noch das Radio und die Beleuchtung Original.










      Bis vor zwei Wochen hatte ich null Ahnung von Plattenspieler, dann verwies mich mein Kumpel auf dual-board und ich fing an zu verstehen - und möchte mich herzlich bei Euch dafür Bedanken!
      Um meine Vorstellung eines gut funktionierenden Geräts zu vollenden, habe ich das verharzte Fett mit Alkohol entfernt, neu eingefettet, hochwertige Cinchkabeln direkt eingelötet, DN 236 Tonabnehmer eingebaut und mit Zusatzgewichte neu ausbalanciert (mit Hilfe meiner Pesola Waage), ein neuer Steuerpimpel und neue Kondensatoren verbaut.






      Jetzt läuft der Dual wie "geschmiert", der Betrieb ist sehr leise und sauber ... aaaaber der Teller stoppt immer noch nicht. Ich habe auch zu dem Thema etwas gefunden und ausprobiert (Arm vor und zurück bewegen, etc.), aber das hilft nicht.
      Wenn ich aber die Konstruktion vor dem kleinen schwazen Schalter, auf der Ecke der Platine im oberen Bild, bewege - hört der Teller auf sich zu drehen. Anscheinend arbeitet das System dafür nicht richtig, oder es hat was mit der Feder zu tun?
      Wer kann mir da weiter helfen? Bedanke mich bereits im Vorraus.
      Seid gegrüßt ...
    • Hallo und willkommen an Bord, Octavian.

      Nun: du bist nicht nur so unhöflich, gleich ein Problem einzubringen, sondern besitzt sogar die Unverfrorenheit, schon Etwas vorzustellen, das du bereits - schön sauber - gemacht hast :D ;) :thumbsup: . Nee, im Ernst: bist ja schon schön aktiv.

      Den 1254 kenne ich nicht aus der Praxis; ich bin da ohnehin hauptsächlich auf meine beiden Modelle "eingeschossen" - ansonsten bin ich eher der versierte Bastler, der sich schon mal neue Lagerspiegel selber schnitzt. Zu deinem Problem: der Teil, der auf deinem Bild zu sehen ist, inklusive Feder, sieht zumindest ordnungsgemäss aus und ich vermute, dass da eher an anderer Stelle etwas im argen liegt; sei es, das "auf dem Weg dorthin" - vom arm aus - Irgendwas neu eingestellt werden mag oder sich noch irgendeine zu entharzende/schmierende Stelle versteckt hat. Vielleicht magst du dir das noch einmal "im Ablauf" ansehen - optimal, wenn du den Dreher in der Platte hängen und bequem von unten drunter sehen kannst, am Besten noch gut beleuchtet. Hast du schon die Serviceanleitung für deinen 1254 entdeckt? Die findest du hier über den Link "Anleitungen", ganz oben auf den hiesigen Seiten und dann unter "Dual" - klar. Dein Modell ist da mit Betriebsanleitung, Serviceanleitung* und sogar einer Prospektseite vertreten. Vor Allem das intensive Studium der SA dürfte Zusammenhänge erkennen helfen - und dann gibt's ausser uns Beiden ja noch ein paar weitere Dualdompteure und die haben z.T. jede Menge mehr Ahnung von der Materie, als ich.
      Worin ich dir weiterhelfen kann, ist die Sache mit Reinigung und Schmierung; dazu habe ich einen - nein: zwei Threads "verfasst" ("Öl! Öl! Öl!", auch via SuFu), wobei der Jüngere auch der fachlich Bessere ist. In Beiden findest du auch Hinweise anderer Foristi, die sich dran beteiligt haben. Es könnte ja sein, dass du deinen "Service" auf weitere bewegliche/bewegte Teile deines Drehers ausdehnen möchtest.
      Übrigens würde ich gerne mal ein Bild von deiner umgefrickelten Musiktruhe sehen.
      Freundliche Grüsse


      Robert


      * = kleiner Hinweis: bitte in der SA auf Seite 8, rechts unten über Fig.22 auch mal den kurzen Abschnitt Abstellpunkt durchlesen!
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    • Danke Robert,

      noch voller Tatendrang (muss ausgenutzt werden) bin ich nochmal an den Dreher gegangen und habe mir den ganzen Strang angeschaut. Wo er beginnt, was macht es dort, wohin er geht ... etc.
      Ein paar Mal daran mit dem Finger bewegt und es hat sich kurzfristig gelöst. Ich habe die Kondensatoren umsonst getauscht. Naja, für's Gefühl ist's gut.
      Alle Stellen des Strangs die auf andere Teile reiben oder einhacken, habe ich mit Alkohol gereinigt und je ein Tropfen Nähmaschinenöl drauf geschmiert. Jetzt funktioniert es einwandfrei. Mal sehen wie lange.
      Ich besitze nämlich nur 3 versch. Lubrizeugs (Silikonfett, Nähmaschinenöl, 5W30 Stuffe 5), der 1254 braucht 5 Verschiedene! Wer denkt sich sowas aus? Hrhr.

      Hier meine Musiktruhe, weil Du den Wunsch geäußert hast es zu sehen. Es ist noch nicht ganz fertig. Die Rückwand des Plattenspielers fehlt weil ich noch dran bin das leichte brummen weg zu bekommen.
      Dazu habe ich mir überlegt den Plattenspieler und den Verstärker miteinander zu verbinden und beide gemeinsam mit einem kastrierten Stecker (nur noch Masse dran) in die Steckdose rein zwecks vernünftige Erdung. Der Verstärker hat zwar eine Masse-Klemme für den Phono-Eingang, aber da er selbst nicht geerdet ist (Strom-Stecker hinten nur 2-Polig) werde ich ihn mit erden.

      Unter dem Verstärker ist die ganze Verkabelung und Steckdosenleiste. Plattenspieler und Steckdosenfach haben eine Klappe davor, wenn alles zu ist sieht es wohnlicher aus - auch wenn ich das Licht im Plattenspieler-Fach sehr angenehm finde (geht aus wenn die Klappe zu ist).






      Seid gegrüßt ...
      Seid gegrüßt ...
    • Moin Octavian!


      W O W :!: 8o Das hat was für mich. :thumbup:

      Geht das Radio noch :?:

      Hm . . . :/ . . . deine Vorstellungen zur Erdung sind mir noch nicht so ganz klar -ist schon etwas spät und hatte einen schwierigen Tag-, aber ich habe so spontan das Gefühl, dass du da den falschen Weg einschlägst. :whistling:
      Wenn ein Brummen vom Dreher zu den LS gelangt dann gibt es da diverse Ursachen für.

      Wie genau -Verkabelung- verläuft nun die Verbindung vom Dreher zum Verstärker und kannst du mal die verwendeten Komponenten aufzeigen.
      Mit Gruß Dietmar M. aus W.
      Höre Musik (Stand Juni 2016) mit:
      Dual 731Q + Goldring 1020 bzw. Nagaoka MP15 - Dual 1218 + M95 G-LM mit N95ED - Grundig PS 4500 + AT120E - SABA PSP 350 + AT13EaX oder über:
      18er Spulen mit AKAI GX-270D oder CD über Yamaha CDX-590 oder MC über Yamaha KX-480 oder PC mit einer Creative SB X-Fi
      mittels
      Yamaha RX-570 mit Dynaudio Contour I MK II und/oder ACOUSTIC ENERGY AEGIS Model 1 :whistling:
    • Danke clairegrube1, moin didi-aus-w,

      das Radio müsste noch gehen, aber ich habe da eine Menge rumgewurschtelt ... da wird nichts mehr kommen. Die Lautsprecher untem in der Truhe, habe ich auf Speakers-B bei meinem Verstärker angeschlossen. Nur zum Spaß.
      Vom Radio oben, gingen ca. 12 einzelne Kabel nach unten in dem Lautsprecherfach. Von dort aus wurden diese verteilt auf die Lautsprecher. Ich habe es damals getestet, es lief.

      Zur Erdung ... naja, war ein experimentaler Gedanke. Die Verkabelung sieht folgendermaßen aus: Strom zum Dreher kommt von der Steckdosenleiste unter dem Verstärker. Vom Dreher > Cinch zum ATM-Modul. Von dort im Verstärker.
      Erdungskabel liegt am Dreher direkt am Gehäuse, aber wenn ich es mit dem Verstärker verbinde - brummt's recht laut. Ohne sehr wenig. Da dachte ich, ich verbinde beide und zusammen in die Steckdose. Ich will es eliminieren.

      Was meinst du mit Komponenten? Das Radio ist ein Philips 1008 (meine ich), der Dreher ein DUAL 1254, der Verstärker ein Yamaha A-S701 und die Lautsprecher von Nubert die 501er mit ATM-Modul. Kabeln die günstigen Hi-Fi von Thoman (snake). Aber recht gut und vernünftig abgeschirmt. Zuvor hatte ich ein paar dünnere gehabt und ich hatte brummen ohne dass der Dreher an war. Jetzt ist es weg mit den gelöteten, dicken Kabeln. Aber es brummt wenn ich den Dreher einschalte. Muss zwar den Verstärker auf halbe Lautstärke drehen um es deutlich zu hören, aber es stört mich. Ne Idee? :)
      Seid gegrüßt ...
    • Moin Octavian!

      || Sorry, heute nicht mehr. :whistling:

      Stehe im Augenblick "auf der Leitung". - Was ist das ATM-Modul :?:
      Ist das Cinch-Kabel vom Dreher zum "ATM-Modul" das Original-Kabel :?:
      Mit Gruß Dietmar M. aus W.
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    • Ser's Dietmar,

      das ATM-Modul ist nur eine Art Equilizer der speziell für diese Lautsprecher abgestimmt ist. Nichts wildes.
      Die Cinchkabeln sind nicht mehr original, ich habe hochwertigere eingelötet und dadurch das Brummen - ohne dass der Dreher unter Strom steht - beseitigen können. Ich habe jetzt nur noch brummen wenn der Dreher an ist - und das wesentlich leiser als mit den Originalkabeln.
      Seid gegrüßt ...
    • Hallo Octavian,

      die Anlage sieht prima aus! Wenn du vorne die Klappen schliesst: sieht die dann äusserlich noch original aus? Nochwas zum Radio: wenn das noch läuft und einen Tonbandausgang hat, könntest du es mit an den Verstärker klemmen. Du solltest dann aber die Endstufenröhre(-n) ziehen, weil du die sonst kaputt brätst, oder, viel schlimmer, wenn keine Lautsprecher angeschlossen sind, den Übertrager der Endstufe zerstörst.

      Oh, ich sehe gerade, dass das eine eisenlose Endstufe sein soll, also kein Trafo drin 8| - trotzdem solltest du die Endröhren ziehen - das sind vier Stück EL86. Die Informationen, die ich habe, stammen vom Radiomuseum, aber ich bin dort kein Mitglied und kann daher nicht mehr bieten.
      Wäre aber doch schön, wenn das Schätzchen auch ab und zu zwei Takte zur musikalischen Unterhaltung beitragen dürfte - immerhin ist das schon ein Stereoradio! Geht natürlich nur, wenn da, wie vorhin erwähnt, ein Tonbandausgang dran ist. Das Bild, das ich von der Rückseite des Radioteils gesehen habe, ist von sehr niedriger Auflösung, aber dennoch meine ich, das Wort "Wiedergabe" erkannt zu haben...
      Freundliche Grüsse


      Robert

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von riofox ()

    • Hallo Robert,

      vorne schaut er noch original aus wenn die Türen zu sind. Die zwei Schiebetüren die die ganze Front bedecken, habe ich weggelassen weil ich mir damit - trotz Rückwandverschiebung um 20 mm - die Verstärkerknöpfe abschlagen würde.






      Hier ein grosses Bild von hinten. Die Bilder von Radiomuseum sind auch von mir.
      Müsste mir quasi nur ein DIN-Stecker umbauen, oder doch komplexer?

      Seid gegrüßt ...
    • Hallo Octavian,

      es sieht so aus, als ginge das mit passenden Steckern. Kann natürlich sein, dass eventuell die Ausgangsspannung für den Eingang deines Amps etwas niedrig ist, aber Radiohören sollte dennoch drin sein, sofern das Teil noch immer funktioniert. Was nicht gehen dürfte ist, die Lautsprecherausgänge des Radios an deinen aktuellen Boxen zu nutzen; die original in der Truhe verbauten Lautsprecher dürften recht hochohmig gewesen sein (1000... 2000 Ohm), damit das Ganze auch ohne Ausgangsübertrager funktionieren konnte. Mit 4 oder 8 Ohm würdest du dir die Endstufenröhren hoffnungslos zerlempern - muss nicht sein. Hoffentlich hast du aber noch die originalen Speaker behalten (und hoffentlich funktionieren die noch...), wegen der Rückbaubarkeit. Sowas findest du nicht mehr an jeder Ecke.

      Was die Optik betrifft, wirkt das wegen der fehlenden Schiebetüren optisch "frischer", was den alten Originalteil mit den modernen Komponenten gut verbindet. Diese hell/dunkel Kombination hast du seinerzeit häufig angetroffen und im Prinzip wäre es an der Zeit, Sowas in "moderner" erneut am Markt zu versuchen. Nunja: meine Dreher tun das, bzw. noch nur der Eine davon... Dass die Bilder im Rm von dir sind, habe ich indes nicht geahnt; zu dieser Musiktruhe ist ansonsten aber auch wirklich nix zu finden!

      Nochmal kurz zu den Schmierstoffen: mit dem, was du verwendet hast, musst du einfach erstmal regelmässig kontrollieren und irgendwann kommst du auch an Stoffe heran, die optimaler geeignet sind - dann kannst du immer noch ersetzen. Dort, wo das Motoröl hin soll, ist das nicht so kritisch: wenn du Motoröl da hast, dann nimm' das eben. Hast du ja auch schon. Beim Alvania kannst du auf Lithiumfett zurückgreifen, in dem nicht so viel "Brimborium" steckt. Kannst mal in einer Werkstatt oder Schlosserei nachfragen, ob die Sowas haben und dir eine Minimenge abgäben. Zum Isoflex ist schon Einiges gesagt worden; hier im Forum haben 2blue und SABAFreund das HLP22 da; eventuell kannst du von einem von ihnen gegen einen kleinen Obolus Etwas abbekommen. Silikonfett gehört nirgends hin; das würde ich wieder ersetzen. Das Einzige, das mit Silikonöl zu tun hat, ist der Tonarmlift und da sollte es den Spezifikationen etsprechen. Wäre was für eine Suchanfrage hier im Forum; eventuell hat das auch noch Jemand, sofern du es überhaupt benötigst. Wenn der Lift nämlich noch tut, isses vorerst eigentlich noch gut damit; das Zeug itself ist - bei Bedarf - bei den Modellbauern eigentlich immer erhältlich. Bleibt das Haftöl. Leider kann ich das nicht mehr anbieten, aber für deinen Dreher bräuchtest du ohnehin die dickflüssigere Variante; eine Notlösung hatte ich im Ölthread aufgeführt: Haftöl von "LUX", bei OBI zu finden (Art. Nr.: 1759570). Dann wärest du zunächst wenigstens provisorisch "bewaffnet". Eigentlich benötigtest du einen Typ CGLP100, dann wär's original. Wird von fast allen Ölherstellern produziert, aber kleine Mengen sehe ich nirgendwo im Netz.

      War nun eine Kurzzusammenfassung; im Ölthread findest du weitaus mehr Info zu Alldem und teilweise ist dort erklärt, weshalb etwas Bestimmtes an eine bestimmte Stelle gehört.

      Egal, was du jetzt noch "anstellst": bisher hast du Sorgfalt demonstriert und da wär' Folgendes eigentlich nicht nötig; dennoch wünsche ich dir Glück und Erfolg bei weiteren Projekten. Liebe Grüsse


      Robert

      ROT ist SCHWARZ und MINUS ist PLUS

      Anspieltipp:

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    • Neu

      Hallo Robert,

      danke für die Ratschläge, etc. Sehr detailliert.

      Diesen "Umbau" werde ich ein anderes Mal in Angriff nehmen. Ziel ist es (mittelfristig) ein 701er statt den 1254 in der Truhe einzubauen, den 1254er nehme ich dann in meinem Arbeitszimmer und baue ihm eine einfache Zarge. Was ich noch versuchen werde um das Brummen weg zu bekommen, die Brücken zwischen der Massekabeln am Tonabnehmer zu trennen. Das war's erst einmal. Inzwischen besorge ich mir die Schmiermitteln und werde dann beide (sobald ich den 701er mein Eigen nennen kann) komplett neu revidieren.
      Ich bin gerade mittendrin in einem anderen Projekt was sehr spaßig ist: LED-Wandlampen Eigenbau mit Steuerung für Farbspiele, Kühlung, etc. Wenn ich dann eine Platte höre, dann ergänzt mit dem gewünschten Lichtspiel. 8)
      Seid gegrüßt ...
    • Neu

      Guten Abend,

      ich habe nur eine Frage bezüglich eines anderen Plattenspielers und wollte nicht unbedingt ein neuer Beitrag eröffnen. Wahrscheinlich ist das aber falsch und kaum jemand wird es lesen weil es nichts mit dem Ursprungsthema zu tun hat. Werde ich sehen ...

      Wo steht ein Reloop 6000 Mk6 mit der Ortofon S (rot-orange) im Vergleich zu meinem Dual 1254 mit der DN236? Nicht nur preislich, sonder qualitativ und klanglich.
      Ich werde etwas später auflösen warum ich das frage.
      Wer hat's schon mal gehört, oder wagt zu "schätzen"?

      Einen schönen Abend Euch!
      Seid gegrüßt ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rextav () aus folgendem Grund: rechtschreibfehler

    • Neu

      Hallo,

      der Reloop ist ein typischer Hanpin-Dissen-Direct-Drive, wie er unter zig-Namen (in einfacherer Ausführung auch als "Dual DTJ 301") vermarktet wird.

      Leider ist bei Hanpin die Qualitätskontrolle sehr liberal, sodass man sich das jeweilige Einzelexemplar anschauen müsste. Selbst bei Geräten die mit Audio Technica und Pioneer gelabelt sind gab es Qualitätsausreisser.

      Ein Dissen-System lässt sich nicht so einfach mit einem Hifi-System vergleichen, das Concorde S ist zum Scratchen geeignet, verlangt also auch entsprechende Auflagerkräfte (min. 3 Pond!!).

      Im Hifi-Forum hatte mal jemand den Hanpin-Tonarm exakt angeschaut und bezweifelt ob die Geometrie tatsächlich mit dem der Technics 1200 übereinstimmt, wofür die Ortofon-Bananen entwickelt wurden. Mehr kann ich dazu nicht sagen, denn damals als ich noch aufgelegt habe gab es die ganzen Chinakracher noch nicht...

      Und mein Technics gefiel mir für zuhause überhaupt nicht sodass ich reumütig zu Schwarzwälder Ware zurückgekehrt bin.

      Peter
      "Und wenn ich diese Taste drück spielt er ein kleines Musikstück"
      (Kraftwerk)
    • Neu

      Was auch immer der Reloop mit der Scratching-Nadel darstellen soll, ich habe mich sehr gewundert dass er nur minimal besser klingt als mein "Sehr-Günstig-System". Auch nicht als ich ihn per Phono statt Line-In angeschlossen habe.
      Der Bass hört sich besser (tiefer) an und er ist lauter als der Dual. Aber da hört es schon auf.

      Das wirft bei mir allerding die Frage auf, ob der im Reloop implementierte Phono-Vorverstärker mit der in meinem Yamaha A S-701 gleich zieht. Ob ich lachen oder weinen soll? :/

      Ich habe noch eine alte Siemens-Anlage die in Japan gebaut wurde (RP 666). Der sagt man einen recht guten Phonoeingang nach. Das werde ich mal im Vergleich zum Yamaha hören und wenn das stimmt, bleibt er in der Musiktruhe. Der Reloop ist nur vom Kumpel ausgeliehen und geht so oder so wieder zurück.

      ________________________________________________________________


      EDIT: Ich habe das Ursprungsproblem heute in den Griff bekommen. Mein Plattenteller drehte sich weiter trotz neue Kondensatoren. Nach der Mechaniküberprüfung und Ölung, machte es manchmal mit, manchmal nicht.


      LÖSUNG: In der Mitte des Arms (151) welches die Mechanik steuert, gibt es eine kleine Feder (149). Diese kann in den Arm in zwei verschiedene Stellungen eingehackt werden. Weiter vorne oder weiter hinten. Der Unterschied beträgt etwa 1,5-2mm. Also ist die jetzt etwa 2mm mehr gespannt und siehe da: jetzt stoppt der Plattenteller immer und immer wieder. Voila!
      Seid gegrüßt ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rextav () aus folgendem Grund: Lösung für das Ursprungsproblem endgültig gefunden.

    • Neu

      Hallo,

      man kann ja viel über Hanpin lästern, aber die Phonopres sind sauber konstruiert und funzen sehr gut.

      Das mit dem Lauter ist normal, die Dissen-Systeme sind dahingehend gebaut.

      Der Siemens Vorverstärker hat echt ne aufwändige Phono-Stufe damals war Plattenspieler ja standard.

      Peter
      "Und wenn ich diese Taste drück spielt er ein kleines Musikstück"
      (Kraftwerk)
    • Neu

      Ich habe die 666 Anlage (Tuner, 2xPre und eine Endstufe) und bin sehr zufrieden, betreibe sie aber mit 2 Dual CS 741Q (1 Shure 390 und 1 Dual/AT 120). Mir gefällt die Anlage sehr. Zu vergleichen habe ich an dieser Stelle aufgehört, sonst wird man nie fertig. Am Ende hängen zwei ATL HD 311.
      Gruß Christian

      _________________

      Ich suche folgende LPs von Pearl Jam: Riot Act, Pearl Jam (Avocado), Live on two legs, Lost Dogs, rearviewmirror
    • Neu

      8erberg schrieb:

      man kann ja viel über Hanpin lästern, aber die Phonopres sind sauber konstruiert und funzen sehr gut.

      Du hast Recht was das Lästern bestrifft. Das Gerät ist sehr solide gebaut und kommt hochwertig daher. Mich hat allerdings wirklich überrascht dass es nicht besser als ein 1256 mit der DN236 klingt. Das haben meine Augen und meine Arme einfach "erwartet" (richtig schwer). Ist halt für andere Zwecke gebaut.

      Sooo ... und nun kann ich meine Frage - ob ich "lachen oder weinen soll" - jetzt selbst beantworten.
      Nachdem ich den Siemens RP 666 im Vergleich zu meinem Yamaha gehört habe, steht etwas fest.

      Ich beschreibe erst einmal den recht frischen Erlebnis den ich gerade verkabelt habe.
      So frisch ... so klar und präzise, "lebendig" fällt mir spontan ein. Was war das eben? Ich habe die selbe Platte (Grace Jones - Slave to the Rythm) gehört und es war ganz anders. Vielleicht ein bisschen Schrill in den Höhen, aber es kann auch gerade am Unterschied liegen. Nichts was man nicht korrigieren könnte. Dafür habe ich jetzt ordentliche Bässe! Muss gleich noch ein paar LP's neu hören.

      Fest steht dass er ab jetzt mein Phono-Vorverstärker wird - und erstmal bleibt.
      Seid gegrüßt ...
    • Neu

      Hallo Octavian,

      für die Tipps: gern geschehen - wenn ich helfen kann, tue ich's.

      rextav schrieb:

      Fest steht dass er ab jetzt mein Phono-Vorverstärker wird - und erstmal bleibt.
      Tja: manchmal will's der Zufall so! Glückwunsch!

      rextav schrieb:

      LED-Wandlampen Eigenbau mit Steuerung für Farbspiele, Kühlung, etc. Wenn ich dann eine Platte höre, dann ergänzt mit dem gewünschten Lichtspiel.
      Naaaa, das magst du gerne nach deinem Geschmack halten - ich würde eher 'ne Kerze hinstellen oderso. Auf Disselicht stehe ich nicht so. Zum Spass habe ich mal 'nen weissen Minivibrator entkernt und dem 'ne Optik mit Farbwechsel- und Kerzenflacker-LED verpasst - nach Wunsch einzeln oder kombiniert wählbar - aber das ist wirklich eher 'n Gag für Besucher...

      Grüsserl


      Robert
      ROT ist SCHWARZ und MINUS ist PLUS

      Anspieltipp:

      Alle meine Entchen
      Hänschen Klein

      Auf jedem Schiff, das schwimmt und schwabbelt gibt's Einen, der nur Blödsinn brabbelt... :D