Katze im Sack, HS39, gefunden

    • So gehe ich meinen Weg als Ungelernter...
      Mein Geld verdiene ich anderweitig und habe meinen Spaß sowie meine abendliche Entspannung beim Hobby Plattenspieler.
      Dafür sehe ich praktisch nicht fern, was auch einiges an Lebensqualität einbringt. :D

      Ach schau, ein Spanier... :)
      Auf das Thema kommen wir bei Gelegenheit sicher noch einmal zürück.
      Frau und ich waren in den 90ern mal für eine längere Zeit während der Feria de Abril und zur Semana Santa in Sevilla.

      Falls ich Euch mit Anfängerfragen nerve, bitte ich um Nachsicht. ;)

      VG Andreas
      Ich suche:
      Schallplatten von Kraftwerk
      Noch einen Nadeleinschub Ortofon OM defekt oder verschlissen
    • Hallo

      Ja Peter , das könnte ich .

      Ich kann mich noch gut an meinen Einstieg mit einem 1236er erinnern.

      Mir hat und macht es immer noch Spaß zu schrauben und deinen äusführlichen Erklärungen zu folgen. Sicher, inzwischen geht viel ohne Hilfe.

      Eines unserer Highlights war wohl der Telefunken A90 , wo wir nicht mal im käuflichen Bereich auch irgendeinen Schaltplan fanden und wir das nur über schreiben im Board wieder zum laufen gebracht haben.
      Dies ist aber nur ein Bsp. Der vielen Geräte die dank Peters Hilfe und natürlich meiner Lernbereitschaft wieder leben dürfen.

      Und dazu sei gesagt das ich am Anfang relativ wenig bis garnix von den Zusammenhängen der elektronischen Bauteile wusste.

      Also nur Mut das wird schon.
      Und mit Peter ( und einigen anderen hier im Board) hast du netten und kompetenten Beistand.

      Gruß Andy
      Nur wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken schmecken !
    • Cuxdual schrieb:

      Sie spielt und spielt.....macht Spaß.

      Macht es Sinn das Gerät aufzurüsten auf ein höherwertiges Abtastsystem. Shure 75 oder ähnliches...muß dann wohl verstärkt werden. Gibt es eine 'Integrierte' Lösung?
      Mache mir hauptsächlich Gedanken um die Vergänglichkeit der DN6 im CDS 650.....der Sound aus den Hamsterkäfigen ist für den Zweck ausreichend.

      Jörg

      P.S....morgen ist schon Mittwoch.
      Hallo Jörg,

      meine Antwort ist ein klares: ja!
      Die Idee das Kristallsystem gegen ein Magnetsystem auszutauschen ist der Schritt zur Aufwertung schlechthin.
      Jedes MM ist schonender zu Deinen Platten als ein CDS 650/660. Hier sagen schon die Zahlen 4 p (CDS 650) zu 2,5 p (M75D) einiges aus.
      Wenn es um die Originalität des Gerätes geht, kann man natürlich nichts änders.
      Aber Du stellst Dir die Frage, ob man eine Verbesserung erzielen kann. Ich würde das sofort machen.
      Die Klasse um das 75 D ist schon in Ordnung. Natürlich kann man zweifeln, ob der Motor des 1214 für ein MM
      nicht zu sehr rumpelt. Ich habe in der Familie eine HS 130 mit 1224 in Gebrauch. Hier ist ein AKG P10 verbaut,
      was durch einen Vorverstärkerentzerrer Dual TVV47 unterstützt wird. Dies war eine sehr lohnende Investition.
      Du solltest nur darauf achten, dass das System nicht zu schwer ist, da Du am 1214 - wie auch beim 1224 - das Gegengewicht
      nur um die Strecke des Schraubgewindes am Tonarm verstellen kannst (beim 1226 kann das Gewicht zusätzlich weiter nach hinten
      aus dem Arm gezogen und fixiert werden).
      Vielleicht bist Du aber schon längst mit der Entscheidung durch, da der Thread schon etwas älter ist.
      Ich dachte aber, dass es interessant für Dich sein könnte, Erfahrungswerte anderer nutzen zu können.
      Viel Erfolg!
      Erstspieler: CS 701 mit Yamaha MC3
      Zweitspieler: CS 731Q mit Ortofon ULM60E (vor dem Recycling gerettet - stand vor vielen Jahren auf einem Altglascontainer - sofort mitgenommen)
      Drittspieler: 1219 mit Shure DM103M-E (DMS210 für 78UpM)
      Lager: 1226 (Industrieversion) mit Shure M75D
    • MDZ schrieb:

      Die Idee das Kristallsystem gegen ein Magnetsystem auszutauschen ist der Schritt zur Aufwertung schlechthin.
      Jedes MM ist schonender zu Deinen Platten als ein CDS 650/660. Hier sagen schon die Zahlen 4 p (CDS 650) zu 2,5 p (M75D) einiges aus.
      Immer das alte Märchen. Wenn die Nadel OK ist tun die 40mN keiner Platte weh.
      Ich habe noch alle Platten aus meiner Anfangszeit (so um 1974) und da habe ich auf einem
      1214 zwei Jahre lang alles mit einem CDS 650 gehört bis ich mir mein erstes MICRO M2100 leisten
      konnte. Und wenn die Platten nicht auf irgendwelchen Partys ruiniert wurden (so 2 - 3) sind die
      heute noch völlig OK. Da pfeife ich auf Nachpressungen. OK ich habe meine Platten immer gepflegt und
      immer Nass abgespielt. Aber die 40mN haben denen auf jeden Fall nicht weh getan.
      Ob man mit dem Sound vom ollen CDS klarkommt das ist eine ganz andere Schiene.

      Es sind auch schon sehr viele LPs mit zu geringer Auflagekraft ruiniert worden weil eine
      scharfe Nadel unkontrolliert in der Rille rumm getobt ist =O

      Ulli

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von beeblebrox ()

    • beeblebrox schrieb:

      MDZ schrieb:

      Die Idee das Kristallsystem gegen ein Magnetsystem auszutauschen ist der Schritt zur Aufwertung schlechthin.
      Jedes MM ist schonender zu Deinen Platten als ein CDS 650/660. Hier sagen schon die Zahlen 4 p (CDS 650) zu 2,5 p (M75D) einiges aus.
      Immer das alte Märchen. Wenn die Nadel OK ist tun die 40mN keiner Platte weh.Ich habe noch alle Platten aus meiner Anfangszeit (so um 1974) und da habe ich auf einem
      1214 zwei Jahre lang alles mit einem CDS 650 gehört bis ich mir mein erstes MICRO M2100 leisten
      konnte. Und wenn die Platten nicht auf irgendwelchen Partys ruiniert wurden (so 2 - 3) sind die
      heute noch völlig OK. Da pfeife ich auf Nachpressungen. OK ich habe meine Platten immer gepflegt und
      immer Nass abgespielt. Aber die 40mN haben denen auf jeden Fall nicht weh getan.
      Ob man mit dem Sound vom ollen CDS klarkommt das ist eine ganz andere Schiene.

      Es sind auch schon sehr viele LPs mit zu geringer Auflagekraft ruiniert worden weil eine
      scharfe Nadel unkontrolliert in der Rille rumm getobt ist =O

      Ulli
      Dann sollten wir dieses Märchen doch einmal aufklären. Schließlich geht es hier um eine Empfehlung für jemanden, der
      sich überlegt, wie er sein Gerät sinnvoll aufwerten kann.
      Dass eine intakte Nadel eines 650er die Platten weniger malträtiert als eine defekte im M75 will ich gar nicht bezweifeln.
      Ein vernünftig eingestellter Kleinwagen fährt auch besser, als eine völlig vermurkste Luxuskarosse.
      Allerdings gehe ich selbstverständlich von jeweils gepflegten und funktionstüchtigen Nadeln aus.
      In dieser Konstellation ist eine geringere Auflagekraft schonender als eine höhere.
      Dadurch reibt die Nadel fester in den Flanken der Plattenrille und beschädigt sie mehr, als mit niedriger Auflagekraft.
      Ich möchte das Kristallsystem nicht mit einer Grammophonnadel vergleichen, aber es gabe mal eine Zeit, als man
      "verbrauchte" Schallplatten zurück geben musste um neue kaufen zu können. Will sagen, dass ein Verschleiß einer
      Platte schon beim Kauf mit eingerechnet wurde. Heute geht man eher davon aus, dass man seine Platten bei schonender
      Behandlung sein Leben lang abspielen kann. Genau da kommt ein vernünftiges TA-System - mit Nadel im guten Zustand - ins Spiel.
      Einzig die Tatsache, dass Du dazu einen Nassläufer einsetzt, bringt meines Erachtens eine schonendere Behandlung für Deine Platten.
      Meine eigene Erfahrung mit einem Kristallsystem ist negativer Natur. Mein erster eigener Plattenspieler war ein Philips GF248
      mit Kristallsystem. Die Behandlung meiner Scheiben war von Anfang an sehr behutsam und sorgfältig, weil mich schon damals
      Kratzer fürchterlich gestört haben. Die Wachablösung war dann der 701 mit V15 III. Du konntest quasi alle Platten vergessen.
      Hier legt vermutlich auch der Anspruch an die Klangqualität die Latte sehr hoch.
      Nehmen wir noch die Werte der Nadelnachgiebigkeit (h/v) dazu DN6 6/4,5x10-6 cm, N75= 20/20x10-6 cm, DN352= 40/32x10-6 cm,
      so lassen diese den Saphir wie eine Plattenfräse aussehen.
      So unterstreiche ich meine Empfehlung an Jörg, sich mit einem Magnetsystem - klanglich wie schonender für die Platten - zu verbessern.
      Erstspieler: CS 701 mit Yamaha MC3
      Zweitspieler: CS 731Q mit Ortofon ULM60E (vor dem Recycling gerettet - stand vor vielen Jahren auf einem Altglascontainer - sofort mitgenommen)
      Drittspieler: 1219 mit Shure DM103M-E (DMS210 für 78UpM)
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    • Kann man wahrscheinlich wieder ein Riesenthema raus machen. Aber damals wurde
      von Dual empfohlen die Nadel regelmäßig vom Fachhändler kontrollieren zu lassen.
      Und genau das habe ich mit 15 alle paar Wochen gemacht. Mein "Schallplattenfachhändler"
      hatte so ein Dual Mikroskop und hat das gerne gemacht. (Allerdings war der in
      meiner Kleinstadt sauteuer und ich habe nur aus Anstand mal ab und zu ein Sonderangebot
      gekauft - weil der mir ja immer meine Nadel kontrolliert hat - und bin ansonsten in die
      große Nachbarstadt geradelt). Mir war damals bewusst das der Saphir nur 100 Stunden hält.
      Eventuell warst du ja damals nicht so pingelig.
      Es gibt hier auch genug Forenmitglieder die mit einem Pickering V15 abspielen. Und
      das liegt auch so zwischen 30 und 40mN (als MM). Die haben ihre Scheiben auch nicht
      ruiniert.

      Ulli

      p.s.
      Von verbrauchten Nadeln habe ich ja auch gar nichts geschrieben, sondern von
      zu leicht betriebenen Tonabnehmern !

      p.p.s.
      Schon so lange Mitglied im Board und immer noch keinen Vornamen zum Anreden ?
    • beeblebrox schrieb:

      Kann man wahrscheinlich wieder ein Riesenthema raus machen. ... Mir war damals bewusst das der Saphir nur 100 Stunden hält.
      Hallo Ulli,

      genau dies sollten wir jetzt nicht machen, da es um die Unterstützung eines Forummitgliedes geht und nicht
      um unsere unterschiedlichen Auffassungen, welche Art der TA-Systeme von uns persönlich bevorzugt wird.
      Allerdings kommt aus genau dieser Auffassungen die Empfehlung für Cuxdual. Wenn ein Saphir also 100 Stunden hält und Dual die
      Überprüfung eines Diamanten bei 300 Stunden empfiehlt, kann man davon ausgehen, dass der Diamant
      eines M75 - bei gleicher, sorgfältiger Behandlung - wesentlich länger halten wird. Er wird sich schon für das Richtige entscheiden.
      Aber ich umschreibe es noch einmal anders, damit wir von der Diskussion um die Auflagekraft weg kommen.
      Ein Magnetsystem klingt besser.

      Zum Abschluss gehe ich noch auf Dein p.s. ein: ich habe auch nie von verbrauchten Nadeln geschreiben, sondern von "nicht intakten".
      Das kann bei nicht ordnungsgemäßer Handhabung schnell passieren.
      p.p.s. ergibt sich von selbst. Ich bin ja kein Anonymous ;)

      Liebe Grüße
      Marcus
      Erstspieler: CS 701 mit Yamaha MC3
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    • Roger ...danke für eure Ansichten. Ohne Ansichten wäre dieses Forum nix wert.

      Zur Sache: .....das Gerät bleibt 'original' ....hat es verdient.

      Habe zuviele Magnetsysteme um die Vorzüge dieser zu genießen. Alleine im selben Raum ein 621 und 622.

      Die HS gehört zum Eßzimmer, darf Wechseln ( aus den selben Gründen, wie andere Menschen einen Kamin statt eines Ofen betreiben) und hat eine eigene Auswahl an Platten ( einen Kallax breit) und ist meist unser Begleiter beim Sonntagsfrühstück....wie Heute.
      Werde aber die 'minimale' Aufwertung mit einer DN 8 betreiben....wenn man mal eine findet.

      Gruß Jörg
      Du must mit den Riemen rudern, die du hast!
    • Die Diamantnadel klingt auch beser. Sowohl an meinem 1224 (in der P 6) als auch wie auch am 1010.
      Das größte Problem beim Saphir ist meines Erachtens gar nicht, dass er nicht so lange hält, sondern dass er relativ spröde ist und deshalb schneller mal splittert, was man nicht immer sofort merkt.
      Wenn z.B. mal bei einer Single das automatische Aufsetzen nicht gelingt (was ja gelegentlich, wenn auch sehr selten, vorkommt), dann ist der Diamant einfach widerstandsfähiger, wenn er auf die rotierende Matte plumpst, als ein Saphir.
      Diamant ist sicherer und besser im Klang, und das für viel längere Zeit.

      Diethelm :)
      1229/DM 103 E; 704/AT 13; 1218/M20E; 630/OM10; 1216/DMS 220; 1214 HiFi/M 91(mono); 1003 an Grundig 4035; AKAI AA 1030; BRAUN A 1; Telefunken TA 350
    • Neu

      Hallo Jörg,

      schön, zu sehen, wie Du das Schmuckkästchen wieder zum Laufen bekommen hast.
      Mir ist in #15 aufgefallen, dass die ersetzte Sicherung scheinbar eine sandgefüllte ist.
      Da der Wert mit 0,315A (315mA) nicht sehr hoch ist, vermute ich, dass der Wert
      dieser Sicherung nicht stimmt. Vielleicht ist es eine 3,15A. Da Du schon schriebst,
      dass die Elektronik nicht ganz so Dein Ding ist, solltest Du diese Sicherung bitte
      einmal überprüfen (Netzstecker vorher aus der Steckdose <- erklärt sich von selbst ;) )
      Vielleicht täusche ich mich, aber es kann nicht verkehrt sein, einen prüfenden Blick
      darauf zu werfen. Solange es keine Probleme gibt, wird eine höher ausgelegte Sicherung
      immer funktionieren. Wenn es aber dann mal zu einem Fehler im System kommt,
      wird zumindest der Schaden im Gerät höher sein, als mit einer mit korrektem Wert.

      Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß mit Deiner schmucken Kombination.
      Marcus
      Erstspieler: CS 701 mit Yamaha MC3
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