Ein F(l)achmann erläutert u.a. die qualitativen Unterschiede zwischen alten und neuen Duals

    • cedric.cypher schrieb:

      Thechnor schrieb:

      Spaß beim Lesen.
      Definitiv.
      Aber leider nur für Menschen mit entsprechendem Hintergrundwissen.

      Es gibt aber auch welche, denen dieses Wissen fehlt.

      Und denen wird ein besch...eiden recherchierter Text präsentiert.

      Die nehmen das ernst. Und das, was sie dort gelesen haben, wird dann weiter transportiert.
      Und schon gibts ein paar hochwertige Erbstuecke zum kleinen Preis in der Bucht fuer Dich und mich ... 8)
      Viele Gruesse aus Köln
      Markus
      ---

    • @sixpack1963: Nach Deinen ausführlichen Schilderungen möchte ich Dich vom zelebrierten Stillstand ausschließen, denn das trifft es bei weitem nicht. Die treffende Bezeichnung ist reaktionär.

      ;) -Grüße
      Kai
      Chuck Norris? Nie von ihr gehört - Bud Spencer

    • schön ist, wenn jemand vorne von der längeren Haltbarkeit der Platte gegenüber digitalen Medien schreibt, und kurz später als Vorteil neuer Plattenspieler herausstellt, dass man mit ihnen digitale Sicherungskopien anfertigen kann, um den systembedingten Verschleiß der Platte zu vermeiden. Da weiß man doch gleich, wo man dran ist.

      Gruß Frank
    • tpl1011 schrieb:

      ich finde ja Edelstahlnadeln sind besser als ihr Ruf.
      Nein, Edelstahlnadeln sind nicht wirklich haltbar, die muss man nach einer Seite schon wechslen... ;)
      Links neu, rechts nach einer gespielten Schellackseite mit einem Dual E250a.
      Gruß
      Martin

      Lieblingsdreher: Dual 1229 mit DM 103 M-E, Dual 1000, Dual 300 Siesta
      Alles Weitere im Profil
    • Das liegt an dem Schleifmittel in den Schellacks. In der Tat sollte man die Stahlnadeln schnell tauschen. Es gibt mWn solche Stahlnadeln en gros in einer Metallbüchse.

      Wie lange halten die späteren "Saphire" für die Breitrille, wie der Nadeleinschub für die Ortofon OM-Serie? Als weiteres, kleine, kostengünstiges Systeme mit wechselbarem Nadeleinschub fällt mir noch das Audio-Technica AT91 und AT95 ein.

      Interessehalber gefragt: Gibt es weitere, kostengünstige MM mit wechselbarem Einschub? Irgendwas von Shure?

      Ich selbst habe nur eine (!) Schellackscheibe. Damals auf dem 1214/19/229 habe niemals eine abgespielt. Deshalb habe ich mich nicht damit näher beschäftigt. Mein Großvater hatte allerdings welche in seiner Telefunkenmusiktruhe. Vielleicht haben meine Eltern noch eine Handvoll davon im Keller liegen.

      Gruß

      Wolfgang
      Dual: 505-2, 505-3, Technics SL-BD3, Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250, TD320/TP16IV, TD2001/TP90
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246, 1249 (2x), 627Q, 704
    • Kann ich nicht glauben,

      denn müsste Edelstahl ja weicher sein als Schellak und deren inhaltlichen Schleifmitteln , und das wird so nicht sein :)

      LG

      Ingo
      Dual CV 1600, Dual CS 741q, Dual CS 714q, Dual CS 5000, Dual Cs 750-1, Dual 491A RC, Mitsubishi LT-5V, Technics 1210 MK 2, Sony PS 4300

      Sony TC 755, AKAI GX 620, AKAI GX 215, Braun TG1020
    • Leider ist die Webseite grammophon-platten.de nur noch für Mitglieder zugänglich. Im Faden Winkelnadel zum Abspielen von Feldpostbriefen hatte ich die verlinkt.

      Dort war das mit den Schleifmitteln zu lesen und Tipps für den Gebrauch von Stahlnadeln zu finden. Empfehlung war die Stahlnadeln zügig zu tauschen, da eine verschlissene Stahlnadel (siehe Bild von MaxB) die Schellacktonschrift beschädigt.

      Ein damals gefundenes Forum ist noch zugänglich ( ig-ftf.de/index.html).

      Gruß

      Wolfgang
      Dual: 505-2, 505-3, Technics SL-BD3, Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250, TD320/TP16IV, TD2001/TP90
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246, 1249 (2x), 627Q, 704
    • tpl1011 schrieb:

      da gibt es sehr gute Nachbaunadeln für das M75. Wenn ich mich recht entsinne sogar in verschiedenen Verrundungsgrößen.
      Danke. Auf dem Gebiet kenne ich mich überhaupt nicht aus. Meinen letzten 78er Spieler habe ich mit dem Thorens TD126 verkauft. Vielleich ziehe ich mir mal einen gebrauchten CS455-x-Ableger ran.

      Neben dem ganzen Nadelzeugs gibt es eine Reihe von Entzerrungen, die meine Standard-Phonoverstärker nicht können.

      Das man mit passenden Geräten aus Schellacks was herausholen kann glaube ich gerne. Muss mir mal den Faden treffpunkt.ig-ftf.de/viewtopic.php?t=592 genauer anhören, was so ein Grammophon kann.

      Gruß

      Wolfgang
      Dual: 505-2, 505-3, Technics SL-BD3, Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250, TD320/TP16IV, TD2001/TP90
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246, 1249 (2x), 627Q, 704
    • Rüsselfant schrieb:

      Kann ich nicht glauben,

      denn müsste Edelstahl ja weicher sein als Schellak und deren inhaltlichen Schleifmitteln , und das wird so nicht sein
      Ist aber wirklich so, siehe Bilder.
      Wenn man die Stahlnadel dann zu lange nutzt, schadet man natürlich dem Schelllack.


      tpl1011 schrieb:

      Du weisst schon, dass das ein Scherz war, oder?
      Sicher, war schon klar. 8)
      Gruß
      Martin

      Lieblingsdreher: Dual 1229 mit DM 103 M-E, Dual 1000, Dual 300 Siesta
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    • Hallo,

      na ja, die meisten 78er die die Zeiten überlebt haben sind doch aus PVC, die sich nach dem Krieg (in den USA bereits im Krieg, die berühmten "V-Discs" 98.130.146.204/v_discs/v_discs.html ) recht schnell durchsetzen.

      Da Hifi anders geht reicht eigentlich der Einsatz von Klangreglern aus, praktisch wäre ein Equalizer, über 8 - 10 kHz ist eh bei den meisten echten Schellacks garnix mehr bis auf Rauschen drauf.

      Peter
      "Und wenn ich diese Taste drück spielt er ein kleines Musikstück"
      (Kraftwerk)
    • Rüsselfant schrieb:

      Kann ich nicht glauben,

      denn müsste Edelstahl ja weicher sein als Schellak und deren inhaltlichen Schleifmitteln , und das wird so nicht sein :)
      Das ist so. Der Kern von Schellacks besteht zu einem guten Teil aus Schiefermehl. Wäre die Platte nicht so extrem hart, könnte da keine Stahlnadel mit 50-100gr Auflagekraft durch die Rille kratzen, ohne dass die Platte nennenswert abnutzt. Dabei wird jede Stelle der Rille nur kurz belastet, während die Nadel 3-4min. über eine Schleifoberfläche gezogen wird.
      Gruß
      Thechnor