Hörvergleich orig. DN 160E (naked stylus) vs. DN 160 Shibata (retipped) am ULM60E

    • Ist schon sehr seltsam. Ich besitze ja auch diesen shibatisierte Dual Einschub (Jo und meine Wenigkeit waren sogar IMHO die ersten die sich diese Zusammenstellung gönnten, und bin sehr, sehr, sehr, sehr zufrieden damit. So zufrieden dass ich mir noch einen Einschub machen ließ und seit ich das Teil habe, ich glaube es war im April l.J. ist Plattenspieler mäßig (fast) nichts mehr anderes im Einsatz.

      Die Vergrößerungsfotos von Babo zeigt für mein dafürhalten eine Shibata Nadel.
      Viele Grüße





      Michael



      I ain't superstitious
    • Und ich denke, dass dieses Foto nicht wirklich viel aussagt. Dafür sieht man die entscheidende Spitze nämlich nicht. Das was wir da auf dem Foto sehen, ist quasi nur der "konische Schaft" des Diamanten. Der eigentliche Schliff befindet sich nur am äußersten Ende des Diamanten - und genau dafür reicht die Auflösung dieses Fotos nicht. Schaut dafür mal bitte hier ans Ende der Seite, wo ihr als Überschrift "Die damals typischen Promotion Fotos, die überhaupt nichts aussagen" findet: hifimuseum.de/die-nadel-und-die-rille.html
      freundliche Grüße

      Ralph


      Dreher: CS 741Q, CS 731Q, CS 728Q
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    • Tja, ich hatte ja zuerst eine und dann noch eine shibataisieren lassen. Mein Höreindruck steht ja auf der ersten Seite dieses Threads. Auch die zweite war wie die erste = einfach erste Sahne.

      Leider hat man mir in den letzten Monaten die beiden Nadeln aus den Rippen geleiert, weil ich großspurig meinte: "...Möchtst mal ne shibataisierte DN 160 im Vergleich zur originalen naked stylus hören?..."
      Tja, da waren beide weg...

      So freue ich mich darauf, alsbald wieder eine shibataisierte hier zu haben ;) Und wenn mir die auch wieder jemand aus den Rippen leiert, no problem, habe noch 3 weitere abgerockte originale...
      Locker bleiben - Gruß Jo

      Suche CL 490 - kommen bald
    • Hat man sie Dir geklaut oder hast Du sie verkauft?
      freundliche Grüße

      Ralph


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    • lini schrieb:

      Was bringt Dich denn auf die Idee?
      Da wäre zumindest mal die Theorie: hifimuseum.de/der-nadel-schliff-1983.html Bitte weiter blättern zu "Shibata- und PAROC-Schliff"

      Und dann die Bestätigung der Theorie in der Praxis anhand einer AT20SLa:


      Ich denke mal, die quadratische Grundform ist hier die Voraussetzung, um den beschriebenen Schliff realisieren zu können. Bei einer konischen Grundform müsste man dazu schon Zauberkunststücke aufführen.
      Gruß
      Michael

      Der Gesamtsound muss schieben - H.P. Baxxter
    • Hallo,

      meines Wissens gibt es sehr wohl Shibata auf rundem Querschnitt und das sogar gebondet. Hat z.B. AT bei der ATS12 praktiziert.


      Gruß
      Benjamin
      Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*
    • CS 728Q schrieb:

      Hat man sie Dir geklaut oder hast Du sie verkauft?
      Tja Ralph, Hörsession = da mußten die Probanden unbedingt jeder ne shibataisierte haben. Also Rechnung von Herrn Göttmann aufen Tisch und den Rechnungsbetrag habe ich erhalten.
      So gesehen habe ich wenigstens mal die Shibata-Version gehört ;) Aber bald habe ich ja wieder eine und die wird nicht mehr vorgeführt...
      Locker bleiben - Gruß Jo

      Suche CL 490 - kommen bald
    • Shibamata schrieb:

      Ich denke mal, die quadratische Grundform ist hier die Voraussetzung, um den beschriebenen Schliff realisieren zu können. Bei einer konischen Grundform müsste man dazu schon Zauberkunststücke aufführen.
      Nee, nee, das ist schon möglich. Es ist überhaupt kein Problem auf einem runden "Stäbchen" eine Spitze im Shibata- oder was auch immer Facetten Schliff anzulegen. Wenn du wüsstest was so alles gemacht werden kann. Diese Nadelschliffe, egal ob Shibata, SAS, MR, ML v.d.Hul ..... sind im Grunde ja einfachste Fassettenschliffe. Nichts besonderes. Die Problematik ist halt diese mikroskopische kleinen Stäbchen zu schleifen. Aber genau das tun automatische Schleifmaschinen.
      Viele Grüße





      Michael



      I ain't superstitious
    • Es wird doch immer nur die Spitze geschliffen, die ganz am Ende des Stäbchens ist, das den allergrößten Teil des Ganzen ausmacht. Wieso sollte da irgendeine wie auch immer geartete Schliffform nicht möglich sein?
      1229/DM 103 E; 704/AT 13; 1218/M20E; 630/OM10; 1216/DMS 220; 1214 HiFi/M 91(mono); 1003 an Grundig 4035; AKAI AA 1030; BRAUN A 1; Telefunken TA 350
    • Michael: Wie Dir mithin schon hinreichend reingewürgt wurde (und deswegen wiederhol ich's freilich auch gleich nochmal... :P), ist das natürlich Quatsch - wie Du übrigens auch der Patentschrift zum Shibata-Schliff hättest entnehmen können.

      Grüße aus München!

      Manfred / lini
    • Ich entschuldige mich in Michaels Namen dafür, dass er vergessen hat, die Patentschrift zu diesem Schliff zu lesen ... Der arme Kerl ... Wir haben uns doch alle schon mal geirrt, oder? Lasst ihn leben ...
      freundliche Grüße

      Ralph


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